- 34 – Kleine Musikkunde

April 6, 2010

Der Film “500 Days Of Summer” (der im Übrigen absolut empfehlenswert ist) hat mich daran erinnert, dass es da ja noch diese eine grandiose Band gibt. Die von früher, 80er Jahre, echter Indie-Rock… ihr versteht, was ich meine? Vom NME 2004 zum Most Influential Artist Ever gekürt. Doch “Musikkunde” soll an dieser Stelle nicht wirklich aus Theorie und Fakten bestehen. Hört selbst – und wenn es Euch gefällt, kennt Ihr sicherlich selbst genug Quellen, um etwas mehr über diese – ich weiß, ich wiederhole mich – grandiose Band in Erfahrung zu bringen.

Meine Damen und Herren: The Smiths

- 33 – Der Girlfriend-Look

April 1, 2010

Der Boyfriend-Look ist der stilbegabten Dame von heute natürlich mindestens aus diversen Frauenmagazinen bekannt, welche seit jeher als Indikator für den “Trend von Morgen” dienen. Die kreativen und – wie man neidlos anerkennen muss – auch völlig durchgeknallten Köpfe der Riot Crew haben den Spieß einfach mal umgedreht.

Doch wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Und da mich Mr. BlockQuadrat himself darauf gestoßen hat, gebührt der erste Link ihm:

Girlfriend-Look auf Blockquadrat

Anbei noch der Wegweise zur Riot Crew:
Riot Creations

- 32 – Feiern in Nahost

Oktober 13, 2009

Die hiesige Feierkultur ist ja weithin bekannt. Die Mannheimer glühen ordentlich vor, verlassen um 22 Uhr sturzbetrunken das Haus (der Hof macht ja schon sehr früh das Licht aus), stolpern auf die Party, schleppen ‘ne Alte ab, können sich am nächsten Tag nicht an deren Namen erinnern, das übliche eben, ihr kennt das ja. Wir Berliner sind da etwas kultivierter. Wir verlassen höchstens angetrunken das Haus und das auch frühestens um 0:00 Uhr, weil vorher ist auf der Party eh nichts los, hat ja sowieso bis um 6:00 Uhr offen der Scheiß, wer früher da ist, ist ohnehin nicht cool, gehört nicht dazu, vermutlich Touri bla bla keks. Auch das kennt ihr ja.

Aber wie man in Nahost feiert, wo religiöse Zwänge gigantisch sind, wo man zum Teil mehr Krieg als Frieden erlebt hat, das kann man hier nachlesen.

Ich fands höchst interessant!

- 31 – …von Kopftuchmädchen

Oktober 8, 2009

Der gute Herr Thilo Sarrazin – Vorstandschef der Deutschen Bundesbank – hat sich doch tatsächlich getraut in der vierteljährlich erscheinenden Zeitung “Lettre International” das Thema “Ausländer” und “Migranten”… ich sag mal kritisch anzusprechen.

Es lässt sich kaum von der Hand zu weisen, dass Herr Sarrazin in der einen oder anderen Passage vielleicht etwas hart geworden ist. Den Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man Passagen wie

“eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat” und die “keine produktive Funktion” erfüllten, “außer für den Obst- und Gemüsehandel”.

oder

Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.”

liest. Dem werten Herrn allerdings eine braune Tüte überzuziehen und ihm pauschel rechtes Gedankengut zu unterstellen halte ich für völlig überzogen.

Doch vielleicht wollt ihr Euch erst einmal ein eigenes Bild machen, bevor ich als “Ausländer” dazu Stellung beziehe.

Hart aber Fair (?)

- 30 – Der Gute, der Schlechte und der Erklige

Oktober 1, 2009

Ein Song, den man der Menschheit unbedingt immer und immer wieder ans Herz legen sollte. Meine Damen und Herren: Ennio Morricone.

- 29 – Austria lässt grüßen

September 25, 2009

Die Welle, welche die Piraten hier in Deutschland geschlagen haben ist nun auch nach Österreich geschwappt. In einer wirklich äußerst unterhaltsamen Kolumne beschrieb ORF.at mit außerdeutscher Sicht die momentanen Verhältnisse im “Überwachungsstaat Deutschland”, wie es doch manchmal so schön heißt.

Wegweiser zur Kolumne – Lesenswert!

- 28 – Heavy Metal For Beginners

September 24, 2009

Ich dachte mir, dass ich in unregelmäßigen Abständen (aber hoffentlich ein Mal die Woche) hier einen Metal Song posten könnte, um meine wenigen Leser auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.

Den Anfang mache ich mit einem absoluten Klassiker: Iron Maiden – Fear Of The Dark.

- 27 – Unislamische Schaufensterpuppen

September 23, 2009

„Es ist künftig verboten, außergewöhnliche Puppen in den Schaufenstern zu zeigen, die eine besonders kurvige Figur haben und kein Kopftuch tragen.“

So weit die Meldung der Nachrichtenagentur Irna.

Sollten die Schaufensterpuppen nicht den erlassenen Standards genügen, werden Ladeninhaber dafür künftig im Iran zur Rechenschaft gezogen. Laut BBC soll es auch verboten sein Fliegen und Krawatten in Schaufenstern auszustellen. Damit soll der westliche Einfluss im Land zurückgedrängt werden. Darüber hinaus ist es Männern auch verboten Damenunterwäsche zu verkaufen.

Wie man sieht, tut der Einfluss Ahmadinedschads dem Land gut – sofern man auf Radikales steht und „unislamisches Verhalten“ ächtet…

- 26 – Die Schwester des Amokläufers

September 22, 2009

Ich habe auf sueddeutsche.de einen Artikel gelesen, der sich nochmals mit dem Amoklauf von Ansbach beschäftigt. Allerdings mal mit einem etwas anderen Fokus: der Schwester des Amokläufers.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht habe, wie es den Geschwistern von Amokläufern gehen muss, sobald sie erfahren, dass der Bruder der Täter gewesen ist. Über die Gedankenwelt der Eltern habe ich mir schon den Kopf zerbrochen. Da spielen dann Fragen über etwaige Fehler in der Erziehung eine große Rolle, um ein Beispiel zu nennen. Aber aus der Sicht der Schwester/des Bruders sieht das Ganze sicherlich nochmal ganz anders aus. Ich glaube, dass der “Schlag ins Gesicht” in dem Moment nicht der Gleiche wie bei den Eltern ist.

Jedenfalls wollte ich euch den Artikel mal ans Herz legen, denn auch wenn der jetzt dieses Thema (leider) nicht ausführlich behandelt, hat er mich trotzdem zu ein paar Gedanken hierzu angeregt.

- 25 – Ansbach ohne Killerspiele

September 21, 2009

Ich möchte hierfür kurz aus einem Artikel zitieren:

Die Ermittler betonten ausdrücklich, im Besitz des Amokläufers hätten sich nach bisherigem Erkenntnisstand keine sogenannten Killerspiele oder indizierten Horrorfilme befunden. Lediglich ein gewöhnlicher Actionstreifen werde in dem Tagebuch häufiger erwähnt. Auch habe sich Georg R. nicht auf frühere Amoktäter bezogen, sondern lediglich an einer einzigen Stelle seiner Aufzeichnungen die Möglichkeit erwähnt, die Tat von Erfurt habe ihn “vielleicht beeinflusst”.

Quelle:
Spiegel Online

Damit wäre die Killerspielediskussion für dieses Mal wohl vom Tisch. Aber ich bin sicher, man findet auch noch andere Sündenböcke.


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